Die 

 HÖR- und SCHAUbühne

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Lob der Tapferkeit



„Poetisch und effektvoll war das Spiel der Hör-und Schaubühne aus Stuttgart, die bestes Erzähltheater mit Musik bot.“
Heidenheimer Zeitung

„Mit Klängen, Worten und wenigen Requisiten erschaffen die Schauspielerin Suzan Smadi und der Musiker Carsten Netz einen poetisch-schrägen Raum, ein Theater, in dem die Texte des Autors
in einer wunderbaren Dichte lebendig werden“
Stuttgarter Zeitung

„Bis auf ein paar große Ausnahmen wie Gabriel Garcia Marquez oder Pablo Neruda ist südamerikanische Literatur hierzulande eher unbekanntes Terrain. Dabei gibt es dort eine durchaus verblüffende Kultur der Kurzprosa zu entdecken. Zu den Erzählern solcher aussagekräftiger Geschichten gehört der Uruguayer Eduardo Galeano. Aus seinen Vorlagen machte Suzan Smadi in der Manufaktur einen Theaterabend, begleitet von Carsten Netz, der mit Klarinette, Saxofon
und allem möglichen tönenden Kleinkruscht die Szenen musikalisch kommentierte.

Die ausgewählten Geschichten wirkten zwar vordergründig rein absurd-komisch – entsprechend die Bekleidung der Schauspielerin: etwas zu weite Beinkleider und Hosenträger, die möglicherweise ein Clownskostüm andeuten sollten. Und ähnlich wie hinter guter Clownerie gähnte hinter diesen kleinen Texten und ihrer Scheinkomik ein Abgrund der Verlorenheit, der Schicksalsschläge und der Grausamkeit – aber Galeanos Geschichten zeichnen sich gerade dadurch aus, dass noch in Grenzsituationen der Demütigung und des zerstörten Lebens die Würde des Menschen und die Hoffnung aufleuchten.

So hieß eine der Überschriften, die jeweils mit Kreide an die Sperrholzplatte gekrakelt wurden, die den Bühnenhintergrund bildete, „Die Illusion des Lebens soll leuchten“ – und unter diesem Titel fand sich auch ein Spruch, den man über den ganzen Abend stellen könnte: „Das Glück hilft nicht, wenn man ihm nicht beim Helfen hilft.“

(...)Zu dieser Zwielicht-Atmosphäre aus Schock, aus Trauer und aus
dem Licht, das der Mensch aus dem Müll mitgebracht hat, passten
auch die wenigen Requisiten. Besonders seltsam: die Perücke aus Zeitungsschnipseln und die Brille mit den zugeklebten Gläsern –
beide in Verbindung machten Suzan Smadis eher heiteres, offenes Gesicht grau und dumpf, wenn es nötig wurde.

Und dazu die Leistung von Carsten Netz. Dieser war zwar permanent
auf der Bühne, redete aber fast überhaupt nicht – höchstens durch
seine Instrumente. Er hatte einen seltsam vieldeutigen Part, der
sowohl die Rolle des Zuhörers, der seine Emotionen ungekünstelt
und direkt in Töne ausdrückte, als auch die Rolle eines Kommentators oder Störenfrieds enthielt"
Waiblinger Kreiszeitung

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