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 HÖR- und SCHAUbühne

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Von Mäusen und Moosröschen



"Armer Hans. Was hat ihm sein Chef da nur erzählt? Frauen hätten unterm Rock ein Flattermäuschen, ein aufgekratztes Tierchen, das
Mann schnappen muss?
Als Hans endlich verheiratet ist, ist das Flattermäuschen seiner Frau verschwunden und Hans macht sich auf die Suche, streift durch
finstere Wälder und über holperige Felder, um es wieder zu finden.
Im elften Jahrhundert soll dieser dumme Bursche gelebt haben und Suzan Smadi hat seine Geschichte ausgegraben und zu einem Theaterabend verarbeitet. "Von Mäusen und Moosröschen" hat sie ihr Solo genannt, das nun im Rotebühltheater herausgekommen ist, eine Mischung aus Erzähl- und Figurentheater (...)
Suzan Smadi nutzt Vorhänge und Kleiderpuppe, Stofffetzen und Schattenspiel, um ihre Geschichten zu illustrieren. Ihr Hans ist eine winzige Puppe, den geilen Pfarrer mimt sie mit einer Schärpe um den Hals, die Schwiegermutter wird mit Haube dargestellt. Das ist sparsames Theater, das mit wenigen Gesten und Requisiten die
Typen charakterisiert und vor allem auf die ausgeprägte Mimik von
Suzan Smadi setzt.
Mit Unterstützung der Regisseurin Isabelle Grupp und der Figurenspielerin Stephanie Rinke, mit präzisem Einsatz von Musik
und hübschen Schattenspielen ist dabei ein unterhaltsamer Abend herausgekommen (...)
Stuttgarter Zeitung

(...)ein fein austariertes Spiel, umso überzeugender, als man sich der Komik und der Begeisterung von Suzan Smadis Spiel nicht entziehen kann. Sie entwickelt eine komödiantische, schelmische Spielfreude,
ein improvisierendes Fabulieren, eine Virtuosität darin, Gegenstände
zu Akteuren ihrer beiden Geschichten zu machen.
Sie erzählt die Geschichten, ohne sie auf aktuelle Relevanz bürsten zu müssen, denn sie sind zeitlos.
"Von Mäusen und Moosröschen" ist eine Liebeserklärung an das
Theater und ein Appell, der Fantasie zu vertrauen.
Die Wahrheit des Theaters und der Fantasie - so könnte die Botschaft des Stückes lauten - lässt sich nicht als Illusion enttarnen. Sie ist wahr, gerade weil es sich um Illusion handelt. Theater heißt: auch das gespielte Spiel ist gespielt. Aber in diesem Fall so anrührend und mitreißend, dass man noch auf eine dritte Geschichte hofft.
Aber die muss man sich nun selbst erfinden.
C. Holl, Freier Journalist, Stuttgart

"(...) was da gezeigt wurde, war wirklich beeindruckend.
Suzan Smadi erzählte von "Mäusen und Moosröschen", erotische Geschichten, deren Anzüglichkeiten meist vor allem im Verborgenen,
im Heimlichen lagen.
(...) Dabei nimmt Smadi beim Erzählen Requisiten zur Hand, die scheinbar zufällig auf der Bühne herumliegen - so wird aus einem Schleier ein reißender Fluss, oder aus einem Betttuch ein Gebirge.
Und noch viel spannender: aus Suzan Smadi wird ein Hirtenjunge,
der sich gleich darauf in die Schwiegermutter verwandelt, die
Sekunden später zum Dorfpfarrer wird. Darin liegt die hohe Kunst
dieser Schauspielerin: sie ist ungemein wandelbar.(...)
HNP- Kulturspiegel

"Die Intimität von Erzählerin und Zuschauern, der Wechsel aus Vorstellungskraft und Gezeigtem, machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis"
Aalener Zeitung

weitere Pressestimmen:
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Hilde Frey

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