Die 

 HÖR- und SCHAUbühne

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Monster und Mythos - Pasqual Pinon, der Mann mit den zwei Köpfen

Schauspiel, Masken- und Materialtheater, frei nach Romanfragmenten von Per Olov Enquist

Co-Produktion mit dem Kulturzentrum Dieselstrasse, Esslingen, gefördert vom Kulturreferat der Stadt Esslingen; bisher u.a. gezeigt bei den Weissenbacher Theatertagen (A) und bei den Heidelberger Theatertagen.

Dauer 70 Minuten, Keine Pause

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Inhalt:
Pasqual Pinon hat zwei Köpfe. Oben aus seiner Stirn wächst ein zweiter, kleinerer Kopf. Er nennt diesen Kopf 'Maria'.

- Der reale Pasqual Pinon, von dem P.O.Enquist inspiriert wurde, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Kohlengrube gefangen gehalten, später von einem Impresario aufgekauft und in Freak-Shows ausgestellt. -

Besessen von dem Monster Pinon gräbt sich eine einsame Biografin in das Leben des verwachsenen Ehepaares. Sie stöbert, wühlt, sucht und findet Gegenstände, Briefe, Dokumente und Bilder. Skurrile Versuchsanordnungen verwandeln ihr Zimmer in die Welt von Pasqual und Maria. Im Rausch dieser grotesken Liebesgeschichte, die in einem einzigen Körper stattfindet, verwischt die Grenze zwischen Realität und Phantasie, zwischen Biographischem und Autobiographischem.

Inspiriert von den surrealen Motiven des Malers Rene Magritte, kreiert die Inszenierung der HÖR- und SCHAUbühne mit der bildreichen Sprache des Figurentheaters einen Raum, in dem Realität und Illusion ineinanderzufließen scheinen.

Per Olov Enquist zählt zu den bedeutendsten Autoren Schwedens. Die poetische Dichte der Sprache Enquists ermöglicht einen unverstellten Blick auf die Stärken und Schwächen des Zwischenmenschlichen.

Regie: Johanna Pätzold
Spiel: Suzan Smadi
Komposition: Thorsten Meinhardt
Dramaturgie: Rebecca Mühlich
Ausstattung: Lena Kießling
Technik: Lisa Remmert

Technische Daten:
Spielfläche: 5 m breit, 4 m tief, 2,50 lichte Höhe, Podesthöhe ab 90 cm, bei ansteigenden Sitzreihen kann ohne Podest gespielt werden
Scheinwerfer und Tonanlage können mitgebracht werden

Presse:
Sensibel hat die Hör- und Schaubühne diese anspruchsvolle Geschichte umgesetzt. Suzan Smadi geht als Biografin in ihrer Rolle auf. Als Regisseurin hatte Johanna Pätzold die vielen Fäden des vielschichtigen Stückes in der Hand. Ein besonderes Lob gilt der Ausstatterin Lena Kießling für die poetische Mehrdeutigkeit der Requisiten.
Eßlinger Zeitung